Fels Gemeinde Bingen

Herzlich willkommen zur täglichen Andacht der Fels Gemeinde in Bingen, gedacht zu Ihrer Ermutigung.
Ich heiße Ingeborg Barker und bin die Pastorin der Gemeinde.

Es gibt eine interessante Geschichte in der Bibel, in der ein Mensch merkte, daß er wegen eines anderen Menschen gesegnet wurde. Das ist die Geschichte von Laban und seinem Neffen Jakob. Die meisten meiner Zuhörer wissen um die insgesamt 14 Jahre, die Jakob seinem Onkel diente, um auch dessen jüngere Tochter Rahel heiraten zu dürfen. Wir erinnern uns, wie er getäuscht wurde nach 7 Jahren Dienst und in der Hochzeitsnacht entdeckte, daß er, der seinen Vater getäuscht hatte, um den Segen seines Bruders zu erhalten, nun erntete, was er gesät hatte. Der Täuscher wurde selbst getäuscht.

So willigte er nach der Konfrontation mit seinem Onkel ein, ihm weitere 7 Jahre zu dienen. So wurde nach der Hochzeitswoche mit Lea eine Woche später wieder Hochzeit gefeiert, diesmal mit seiner Lieblingsfrau Rahel, was sie auch – mit allem, was das bedeutet – ihr Leben lang blieb. Aber das ist nicht mein Fokus in dieser Andacht.

Als sich Jakob nach 20 Jahren Dienst endlich entscheidet, nach Kanaan zurückzukehren, bittet Onkel Laban ihn mit folgenden Worten zu bleiben: „Tu mir doch den Gefallen und bleib bei mir«, bat Laban. »Ich habe gemerkt, dass der Herr mich deinetwegen gesegnet hat.“ Und Jakob bestätigt das: „Bevor ich kam, hattest du nur wenig. Jetzt bist du reich geworden. Der Herr hat dich durch alles, was ich tat, gesegnet!“

Beide erkennen den Segen und den Segnenden an. Beide verstehen, daß Gott Jakob gesegnet hat und daß Laban deswegen auch gesegnet wurde. Da dieser Segen in diesem Fall viel materielles Gut war, können wir Laban verstehen, der den Segen auf keinen Fall verlieren wollte.

Schlußendlich entschied sich Jakob mit seiner Familie und seinem Gesinde und seinen Viehherden zu fliehen. Am dritten Tag erfährt Laban davon und jagt ihm mit seiner Sippe nach. Sieben Tage später hat er ihn eingeholt, aber in der Nacht, bevor sie zusammentreffen, hat Laban einen Traum. In diesem Traum spricht Gott zu ihm und sagt: »Hüte dich davor, Jakob auch nur mit einem Wort zu bedrohen!«

Bevor Laban ihn und die Familie wieder verläßt, schließen die beiden einen Friedensbund miteinander und gehen dann ihrer Wege. Zum einen ist es interessant, daß sie den Segensgeber erkennen, zum anderen sorgt genau dieser Segensgeber, Gott selbst dafür, daß Jakob mit all dem Segen nach Hause zurückkehrt, den Gott ihm zugedacht hat.

Wir wollen beten: Lieber Vater im Himmel, wir preisen Deinen großen Namen für alles Gute und Schöne, für alles Wunderbare und Segensreiche in unserem Leben. Wir rühmen Deine Großzügigkeit und bitten Dich, uns zu helfen, Deinen Namen zu ehren. In Jesu Namen. Amen.




GOTTESDIENST



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