Fels Gemeinde Bingen

Herzlich willkommen zur täglichen Andacht der Fels Gemeinde in Bingen, gedacht zu Ihrer Ermutigung.
Ich heiße Ingeborg Barker und bin die Pastorin der Gemeinde.

In den letzten Andachten ist Liebe das Thema gewesen, die Liebe Gottes, die Liebe für den Nächsten und die Liebe für unsere Feinde. In Seinem Diskurs über die Liebe zum Nächsten erzählt Jesus ein Gleichnis, was Er ja oft tat, um ein Prinzip zu verdeutlichen. Seine Zuhörer konnten sich mit diesen Erzählungen identifizieren, denn sie waren aus ihrem Leben, ihrem Umfeld gegriffen.

Dieses Gleichnis wird in der Bibel als das Gleichnis vom barmherzigen Samariter bezeichnet. Jesus erzählt von einem Mann, der auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho von Räubern überfallen wird. Sie berauben ihn seiner Kleider und seines Geldes, schlagen ihn und lassen ihn halbtot am Straßenrand liegen. Und dann erzählt er von drei Leuten, die an diesem Mann vorbeikommen. Der erste ein Priester, der die Straßenseite wechselt, wenn er ihn sieht, und vorübergeht. Der zweite ein Levit, also ein Tempeldiener, macht es genauso. Er geht auf die andere Straßenseite und geht weiter. Die beiden also zwei sehr fromme Leute, geehrt von jedermann.

Danach kommt ein Samariter, ein Volk, verachtet im alten Israel, weil es ein Mischvolk war aus Assyrern, die in Israel angesiedelt wurden nach der assyrischen Eroberung und sich mit armen Juden, die man zurückgelassen hatte, verbunden hatte. Sie glaubten nur an die ersten Bücher der Bibel, die fünf Bücher Mose.

Dieser Samariter kommt vorbei, sieht ihn, und ein tiefes Mitleid erfaßt ihn. Er geht hin, verbindet seine Wunden, legt ihn auf sein Reittier, bringt ihn in eine Herberge und pflegt ihn. Am nächsten Morgen muß er weiterziehen, läßt aber dem Wirt genug Geld da, um für den Mann zu sorgen und verspricht ihm, wenn das Geld nicht ausreicht, wird er ihm den Rest auf seiner Rückreise bezahlen.

Und dann richtet Jesus die entscheidende Frage, nicht nur an den Schriftgelehrten, sondern auch an uns. „Wer von den dreien ist nun der Nächste gewesen für den Mann, der von den Räubern überfallen wurde?“ Natürlich antwortet der Mann: „Der, der Mitleid hatte und ihm half.“ Und dann sagt Jesus nur einen kurzen Satz, fast lapidar und doch immens wichtig, wenn wir seine Konsequenz betrachten. „So geh du hin und mach es genauso.“

Wir wollen beten: Lieber himmlischer Vater, Du hast uns in Deinem Sohn ein Vorbild gegeben, denn Sein Leben ist beispielhaft für uns. Beispielhaft auch in Seiner Liebe, die wir anderen zeigen sollen. Liebe, die sich nicht nur in Worten, sondern auch in Taten ausdrückt. Danke dafür in Jesu Namen.
Amen




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